Samstag, 23.05.2020 - Bild 7: Schwimmanstalt Reidt

Bild 7:

Schwimmanstalt Reinhard Reidt, Bernhardshammer, mit Restaurationsbetrieb vor dem 1. Weltkrieg.

(Quelle: „Stolberg – wie es einst war“, Bild 301, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: Sammlung des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

 

 

 

Samstag, 16.05.2020 - Bild 6: BĂŒsbach

Bild 6:

Poststempel vom 30.08.1915

Links: Pfarrkirche St. Hubertus in BĂŒsbach
Rechts: Gastwirtschaft "Zur Barriere"


Bild 6: Stolberg BĂŒsbach

Im Jahre 1680 erhielt BĂŒsbach, das kirchenrechtlich zu KornelimĂŒnster gehörte, zwar eine eigene Kapelle, blieb jedoch weiterhin als Kuraticarie der Abtei KornelimĂŒnster unterstellt.
SelbstĂ€ndige Pfarre wurde BĂŒsbach erst 1804.

Etwa um diese Zeit hatte man in BĂŒsbach die inzwischen baufĂ€llig gewordene Kapelle durch eine neue grĂ¶ĂŸere Kirche ersetzt, die sich jedoch sehr bald als zu klein erwies. Bereits im Jahre 1860 wurde der Grundstein fĂŒr einen Neubau gelegt, der nach knapp vierjĂ€hriger Bauzeit am 23. Juni 1864 seiner Bestimmung ĂŒbergeben wurde. Es war eine mĂ€chtige, weithin dominierende dreischiffige Basilika entstanden, der ganze Stolz der Gemeinde. Das Baumaterial fĂŒr diese Kirche – Bruchstein und Blaustein – hatte man aus SteinbrĂŒchen der nĂ€heren Umgebung gewonnen.


Leider hat die Pfarre bis auf den heutigen Tag erhebliche Probleme mit ihrem „Voreifel-Dom“. In das Mauerwerk eindringende Feuchtigkeit und die Zusammensetzung des Mörtels, der die Fugen stĂ€ndig auseinanderdrĂŒckt, haben zu erheblichen SchĂ€den und Kosten gefĂŒhrt. Im Jahre 1994 musste schließlich der weithin sichtbare und vielen als Orientierung dienende Kirchturm aus SicherheitsgrĂŒnden abgerissen werden, fĂŒr die Pfarre eine schmerzliche Notwendigkeit.


Die Gastwirtschaft „Zur Barriere“ liegt an der Kreuzung von Aachener Straße und Konrad-Adenauer-Straße. An dieser Stelle wurde nach Ausbau der Verbindungsstraße zwischen BĂŒsbach und den Industrieanlagen in MĂŒnsterbusch eine „Zollstelle“ eingerichtet, an der fĂŒr alle GĂŒtertransporte ein „Wegegeld“ gezahlt werden musste. Daher der Name „Zur Barriere“.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seite 131, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

 

 

 

Samstag, 09.05.2020 - Bild 5: Stolberg Hbf

Bild 5: Stolberg Hauptbahnhof - Frontansicht

Stolberg Hauptbahnhof

Endstation der Straßenbahnlinie. Im rechten GebĂ€udeteil des Bahnhofes befand sich bis Ende der 50er Jahre das Postamt Stolberg 2.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seite 147, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 02.05.2020 - Bild 4: Stolberg-MĂŒhle

Bild 4:

Blick in die Salmstraße
Poststempel vom 10.09.1903

Bild 4:

Blick in die Salmstraße
Poststempel vom 10.09.1903

Links: Die MĂŒhlener Kirche Maria Himmelfahrt;
Rechts: Die Neustraße (heute Salmstraße)
Die Straße wurde nach dem ehemaligen Rektor und spĂ€teren Pfarrer von Maria Himmelfahrt, Peter Josef Hubert Salm benannt.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seite 108, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 25.04.2020 - Bild 3: Kath. Pfarrkirche St. Josef und Restaurant "Friedrichsecke"

Fortsetzung unserer Bildreihe "Vergessene Bilder Stolbergs"


Bild 3: Katholische Pfarrkirche St. Josef und Restaurant „Friedrichsecke“

Bild 3: Katholische Pfarrkirche St. Josef und Restaurant „Friedrichsecke“

Auf einer topographischen Karte der Mairie d‘ Stolberg aus dem Jahre 1811 ist im Stadtgebiet der Mairie d‘ Eschweiler ein „Mont Donnerberg“ eingezeichnet, der wahrscheinlich Pate stand fĂŒr die Benennung des heutigen Stolberger Stadtteils.

Das Gebiet gehörte ursprĂŒnglich zur BĂŒrgermeisterei Eschweiler und wurde erst spĂ€ter der Stadt Stolberg zugeordnet.

Auch auf dem Donnerberg war die schnell wachsende Bevölkerung Anlass fĂŒr den Bau einer eigenen Kirche. Der am 13. Mai 1890 gegrĂŒndete Kirchbauverein ermöglichte es, dass am 16. September 1906 der Grundstein fĂŒr eine Kirche gelegt wurde, in der bereits zu Weihnachten 1907 die erste Messe gefeiert werden konnte.

Die Kirche wurde zu Ehren des Heiligen Josef, des Schutzpatrons der arbeitenden Bevölkerung, geweiht.

1944 wurde das Gotteshaus durch Kriegseinwirkung sehr stark beschÀdigt [
] .

1953 organisierte Pfarrer Carl Lauterbach den Wiederaufbau, besser gesagt den Neubau der Kirche; denn das neuerstandene Gotteshaus erinnerte in seiner Gestaltung – vergrĂ¶ĂŸerte Hallenkirche mit flachgedecktem Turm und rechteckigen Fenstern – kaum noch an den VorgĂ€ngerbau.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seite 152, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 18.04.2020 - Bild 2: Straßenbahn am Oberstolberger Markt

Fortsetzung unserer Bildreihe "vergessene Bilder Stolbergs".

Wir holen aus vielen Veröffentlichungen, BĂŒchern und  sonstigen Schriften wĂ€hrend der "Corona-Krise" wöchentlich ein Bild aus der Vergessenheit ins Bewusstsein zurĂŒck.


Bild 2: Straßenbahn am Oberstolberger Markt

Eine Straßenbahn hĂ€lt am Ende der 50er Jahre am Oberstolberger Markt (Zweifaller Str.).

Ab 20. Oktober 1881 fuhr eine Pferdebahn vom Stolberger Rheinischen Bahnhof (Hauptbahnhof) zur Post. Schon am 3. November 1881 wurde die Strecke verlÀngert bis Stolberg-Hammer.
Die Umstellung der Pferdebahn auf elektrischen Betrieb erfolgte am 11. September 1897.
Die Straßenbahn war das wichtigste Verkehrsmittel der Stadt.

Am 16. April 1898 wurde die Strecke bis Finkensief und Vicht verlÀngert.
Und ab 30. April 1909 fuhr die Straßenbahn nach Gressenich und Hamich.
Am 31. August 1909 fuhr sie von Finkensief nach BĂŒsbach und ElgermĂŒhle.

WĂ€hrend der Kriegseinwirkungen 1944/45 ruhte der Betrieb. Jedoch ab Juni 1946 fuhr die Straßenbahn wieder. Am 5. Oktober 1959 erfolgte die Umstellung auf Omnibusverkehr.

(Quelle: "Gruß aus Stolberg", Seite 27, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)


Samstag, 11.04.2020 - Bild 1 der "vergessenen Bilder Stolbergs"

In Zeiten der behördlichen KontakteinschrÀnkungen wÀhrend der Corona-Krise wollen wir wöchentlich zum Wochenende an "vergessene Bilder Stolbergs" erinnern, die in den vielen Veröffentlichungen und (Privat-) Archiven schlummern.

Da eine Zusammenkunft bei unseren Veranstaltungen zurzeit nicht möglich ist, haben wir uns zum Ziel gesetzt, mit dieser Aktion die Kommunikation und das Wachhalten von Erinnerungen aufrecht zu erhalten.

Heute starten wir mit dem

 

Bild 1:

Die Vennbahn bei der Einfahrt in den Bahnhof Stolberg-Altstadt

 

Zur Eröffnungsfahrt der Vennbahn finden sich am Samstag, dem 30. April 1994, bei strahlend blauem Himmel neben den geladenen GĂ€sten zahlreiche Vennbahn-Freunde in Stolberg Hbf , am Vennbahn-Bahnsteig an Gleis 27 ein, um dem Festakt beizuwohnen und anschließend an der Eröffnungsfahrt von Stolberg Hbf nach Monschau teilzunehmen.

Die zweiteilige Schienenbus-Einheit, die von der DĂŒrener Kreisbahn ausgeliehen wurde, ist bis auf den letzten Platz besetzt. Die Ankunft der Vennbahn auf den einzelnen Haltepunkten wird von Musikkapellen begleitet, welche die FahrgĂ€ste kurz zum Verweilen bei den organisierten Bahnhofsfesten in Roetgen, Lammersdorf und Monschau einladen.

Am Endbahnhof Monschau schließt die Fahrt mit einem Festakt ab, worauf der Verein Vennbahn e.V. anschließend zu Freibier und Erbsensuppe einlĂ€dt.

Nach ca. einstĂŒndigem Aufenthalt tritt man die RĂŒckfahrt nach Stolberg Hbf an.

(Quelle fĂŒr Bild und Text: "Verwaltungsbericht der Stadt Stolberg 1992 - 1998", Text und Foto: Karl Meurer)

Sonntag, 29.03.2020 - "Corona-Krise"

Liebe Vereinsmitglieder,
sehr geehrte GĂ€ste,

leider mussten wir dem Beispiel der ĂŒbrigen kulturellen Veranstaltungen folgen und unsere Exkursionen und VortrĂ€ge im ersten Halbjahr absagen.
Wir leisten damit unseren gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur Verlangsamung der Neu-Infektionen. Durch die Vermeidung von Personengruppen wird die Neu-Infizierung mit dem Corona-Virus erschwert.
Zu unseren weiteren Veranstaltungen erhalten unsere Mitglieder - wie gewohnt - eine persönliche Einladung.
Informationen ĂŒber die kommenden Veranstaltungen (nach Lockerung der behördlichen Auflagen) erhalten Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik "Veranstaltungen".
Wir wĂŒnschen Ihnen besonders in dieser Zeit eine gute Gesundheit.