Montag, 02.11.2020 - Absage der Buchvorstellung

Leider erreichte  uns am Wochenende die Nachricht, dass die Buchvorstellung am 12.11.2020 im Museum Zinkhütter Hof wegen der behördlichen Corona-Auflagen abgesagt werden muss.

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Erwerb des Buches.

Bitte bleiben Sie gesund !!!

Wir hoffen, dass wir unsere Veranstaltungsreihe im  kommenden Jahr wieder fortsetzen können.

Mittwoch, 28.10.2020 - Unsere Neuerscheinung "Werden und Wachsen ...", Teil 4

Dem Satzungszweck folgend konnte der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein seine umfangreiche und qualifizierte Sammlung von Veröffentlichungen wieder um eine Neuerscheinung bereichern.

 

Den beiden Autoren, A. Katharina und Helmut Schreiber ist es wieder in bewährter und hervorragender Weise gelungen, ihre Reihe "Werden und Wachsen, Handel und Wandel in Stolbergs Mitte" um den Teil 4 zu ergänzen. Ihre ehrenamtliche Arbeit ist das Ergebnis von jahrelanger Erforschung, Sammlung von Texten und Bildern sowie dazu gehörender Dokumentation. Der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein hat A. Katharina und Helmut Schreiber in hoher Anerkennung ihrer Verdienste zum Ehrenmitglied bzw. Ehrenvorsitzenden ernannt. 

 

Der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein ist ganz besonders stolz darauf, die erfolgreichen Bücher des Ehepaars Schreiber, die beide zusätzlich zu anderen Ehrentiteln Träger des Rheinlandtalers sind, herausgeben zu können.

Am 12. November 2020 wird vsl. unsere diesjährige Neuerscheinung "Werden und Wachsen, Handel und Wandel in Stolbergs Mitte", Teil 4, im Museum Zinkhütter Hof vorgestellt werden.

 

In bewährter unterhaltsamer Weise wird die Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Stolberg, Frau Hildegard Nießen, die Besucher mit dem Inhalt des Buches vertraut machen.

Die Themen sind auch diesmal wieder mitreißend, zumal der eine oder andere Leser die Geschichte seiner Jugend erkennen wird. "Stolbergs neue Mitte und ihre Geschichte sowie der Wandel der städtischen Verwaltung im 19. und 20. Jahrhundert, insbesondere die Kriegsereignisse 1944/45 und die Nachkriegszeit" wird uns auch die selbst erlebte Geschichte der 40er und 50er Jahre bis heute vor Augen führen.

 

Als Besonderheit der Corona-Auflagen ist die Teilnehmerzahl auf maximal 52 Personen begrenzt.

 

Im Nachgang zu der Veranstaltung werden die Bücher am vorbereiteten Stand an Interessenten - nicht nur als Weihnachtsgeschenk - zum Preis von 20,00 € verkauft.

 

Weitere Möglichkeiten des Erwerbs gibt es bei der

"Stolberger BĂĽcherstube", Rathausstr. 4, 52222 Stolberg oder

online bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂĽtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes können wir diese Neuerscheinung, die jetzt als Band 34 der Beiträge zur Stolberger Geschichte erscheint, jedem geschichtsinteressierten Stolberger wärmstens empfehlen. 

Das Buch war bei Ihren Geschenken nicht dabei? 

Machen Sie sich doch selbst ein Geschenk. Sie werden beim Lesen einige stille und besinnliche Stunden erleben.

 

Samstag, 22.08.2020 - Bild 20 Stolberg-MĂĽhle

Bild 20: 

Stolberg-MĂĽhle

In der Bildmitte die Heinrich-Heimes-Brücke (mit Litfaßsäule), und am rechten Bildrand die Pfarrkirche St. Maria-Himmelfahrt.

Die Heinrich-Heimes-BrĂĽcke wurde benannt nach dem im Ersten Weltkrieg, am 4. Dezember 1914, gefallenen jĂĽngsten Stolberger Kriegsfreiwilligen.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seiten 111/113,
Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 15.08.2020 - Bild 19: Stolberg-Hammer

Bild 19: Stolberg-Hammer

Postkarte geschrieben am 28.8.1919


Im Vordergrund die frĂĽhere BĂĽsbacher StraĂźe (heute Aachener StraĂźe), dahinter die Wirte-Brauerei, der Hammer Bahnhof und die Industrie von Oberstolberg: Firma Heinrich Prym, Dalli-Werke, Firma William Prym und im Hintergrund die im Jahre 1846 gegrĂĽndete BleihĂĽtte Binsfeldhammer.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seite 34, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 08.08.2020 - Bild 18 - SchevenhĂĽtte Wehebacher Hof

Bild 18: SchevenhĂĽtte - Wehebacher Hof

Bild 18: SchevenhĂĽtte

Die Ortsbezeichnung Schevenhütte lässt sich auf verschiedene Weise deuten.

Häufig wird der Name von dem in dieser Gegend vorkommenden Schiefer abgeleitet: Schieferhütte. In der Zeit von 1558 biss 1666 wird der Ort „uff der Hütten“ genannt. Ab 1667 bis 1691 tauchen die Namen „Scheivenhütten“ sowie auch ganz einfach „Hütten“ auf.


In der Pfarrchronik heißt der Ort abwechselnd mal „Scheiffenhütte“, ein andermal „Scheivenhütte“. Im Volksmund heißt der Ort heute noch „ob der Hött“. Andererseits wird der Ortsnamemit dem Namen eines ehemaligen Hüttenbesitzers namens „Scheyff“ bzw. „Scheiffen“ in Verbindung gebracht. Hierbei handelt es sich um einen Namen, der im 15. Jahrhundert nachweislich in dieser Gegend vorkommt.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seiten 184/185, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 01.08.2020 - Bild 17: Der Bastinsweiher

Bild 17:

Der Bastinsweiher


Bild 17:

Der Bastinsweiher

Der Bastinsweiher mit Deich und Wehr –
Wasserzuleitung fĂĽr verschiedene Betriebe bis hin zu den Stolberger Metallwerken.

Bildmitte: Die im Jahre 1931 erbaute frühere Filiale der Reichsbank, später Landeszentralbank.

Rechts: Das Haus Metropol

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seite 102,
Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein

Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

 

Samstag, 25.07.2020 - Bild 16: Bethlehem-Krankenhaus

Bild 16:

Bethlehem-Krankenhaus

Bild 16: Bethlehem-Krankenhaus

Im Jahre 1633 erbaute Johann Peltzer den Kupferhof Steinfeld. Matthias Peltzer erweiterte die Anlage 1679 durch den Bau des Kupferhofes „Hinteres Steinfeld“.

Der sozial engagierte Pfarrer von St. Lucia, Roland Ritzefeld, richtete im November 1840 im vorderen Teil des Kupferhofes das Bethlehem-Krankenhaus ein, dessen Pflegeleitung die „Armen Schwestern vom hl. Franziskus“ übernahmen. Am 29. Januar 1867 genehmigte das Generalvikariat Köln, dem die Stolberger Pfarreien unterstanden, den Kauf des vorderen Kupferhofes durch die Pfarrgemeinde St. Lucia zur Eröffnung eines Krankenhauses mit 24 Zimmern. Im Jahre 1886 erweiterte Pfarrer Ritzefeld durch den Ankauf des hinteren Kupferhofes die Krankenhausanlage zu einem geschlossenen Komplex.

Pfarrer Dr. Schmitz erweiterte in den Jahren 1913 bis 1916 das Gebäude. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte es sich zu einem modernen Krankenhaus, dessen Trägerin die Kirchengemeinde St. Lucia ist.

Die von Bartholomäus Heidenthal im Jahre 1975 verfasste Schrift: „St. Lucia in Vergangenheit und Gegenwart“ enthält auch einen geschichtlichen Rückblick auf die Entstehung des Bethlehem-Krankenhauses.

„Klein und bescheiden waren die Anfänge unseres heute so stattlichen Krankenhauses. Seine Wiege stand in Bergenès Höffche Steinweg 7, später Rathausstraße 7. Dorthin brachte die heute seliggesprochene Mutter Franziska Schervier auf Veranlassung von Pfarrer Ritzefeld einige ihrer Schwestern mit der Bestimmung zur Krankenpflege. Das war am 23. Oktober 1863.

Am 1. Mai 1867 erfolgte der Auszug aus Bergenès Höffche und der Einzug in das „Vordere Steinfeld“. Mutter Schervier gab der Filiale den Namen „Bethlehem“.

Das Krankenhaus wurde größer. Zum „Vorderen Steinfeld“ kam ein weiterer alter Kupferhof hinzu, das „Hintere Steinfeld“. 1878 gab es den ersten Anbau an Altsteinfeld. Im Abstand von 27 Jahren reihten sich zwei weitere Anbauten an: 1886 der Kaplan-Höhne-Bau und 1913/16 der Anbau unter Pfarrer Dr. Schmitz. Diese Bauten bildeten eine zwar nicht einheitliche aber eindrucksvolle Front. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte der steile Aufstieg zum modernen Krankenhaus.“

Die katholische Kirchengemeinde St. Lucia ist bis auf den heutigen Tag Trägerin des Bethlehem-Krankenhauses. Seit geraumer Zeit ist es akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seiten 79/80, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 18.07.2020 - Bild 15: ehemaliges Stadtbad

Bild 15:

Schwimmbecken im ehemaligen Stadtbad


Bild 15: Das ehemalige Stolberger Stadtbad

 

Das Schwimmbecken im Stadtbad

 

Hochherzige Stiftungen Stolberger Industrieller boten die Möglichkeit, das Stadtbad an der Grüntalstraße im Rohbau bereits im Jahre 1914 fertigzustellen. Der Krieg und der wirtschaftliche Niedergang in der Nachkriegszeit verhinderten zunächst den Weiterbau. Erst im Jahre 1931 konnte dank weiterer Stiftungen der Stolberger Industrie und mit Hilfe von Staat und Kreis das Stadtbad vollendet werden. Am 02.02.1931 wurde es der Öffentlichkeit übergeben.

 

Seit nahezu 30 Jahren [vor 1970, die Red.] hat das Stadtbad der Stolberger Bevölkerung und der näheren Umgebung gute Dienste getan. Neben der Schwimmhalle, die infolge der technischen Weiterentwicklung nicht mehr den heutigen Anforderungen und Ansprüchen genügt, wird eine Wannen- und Brausebäderabteilung betrieben. Die Inanspruchnahme dieser Bäder nimmt allerdings von Jahr zu Jahr ab, da immer mehr Wohnungen mit Bädern oder Duschen ausgestattet werden. Der Gesunderhaltung der Bevölkerung dient die auch heute noch, trotz der Zunahme privater Massagebetriebe, verhältnismäßig gut frequentierte Heilbäder- und Massageabteilung des Stadtbades. Vorübergehend war in den Jahren 1959 bis 1962 auch eine Kneipp-Abteilung eingerichtet, die sich aber nach nicht allzu langer Inbetriebnahme als eine Fehlinvestition infolge mangenden Zuspruchs erwies.

Bürgerschaft und Verwaltung wissen, dass die ständig steigende Einwohnerzahl der Stadt und der mit zunehmender Motorisierung vergrößerte Einzugsbereich den Neubau eines Hallenbades notwendiger denn je machen. Dieser Neubau ist beschlossen und finanziert. Mit den Bauarbeiten wird in Kürze [nach 1970, Red.] begonnen werden. Es wird aber noch eine geraume Zeit vergehen, ehe das alte Stadtbad an der Grüntalstraße, das sich Jahrzehnte bewährt hat, seine Pforten schließen wird. …

(Quelle: „Stolberg (Rhld.) 1945 – 1970, Bericht über den Wiederaufbau“, Seiten 78 und 81,
Herausgegeben von Rat und Verwaltung)