Samstag, 22.08.2020 - Bild 20 Stolberg-MĂĽhle

Bild 20: 

Stolberg-MĂĽhle

In der Bildmitte die Heinrich-Heimes-Brücke (mit Litfaßsäule), und am rechten Bildrand die Pfarrkirche St. Maria-Himmelfahrt.

Die Heinrich-Heimes-BrĂĽcke wurde benannt nach dem im Ersten Weltkrieg, am 4. Dezember 1914, gefallenen jĂĽngsten Stolberger Kriegsfreiwilligen.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seiten 111/113,
Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 15.08.2020 - Bild 19: Stolberg-Hammer

Bild 19: Stolberg-Hammer

Postkarte geschrieben am 28.8.1919


Im Vordergrund die frĂĽhere BĂĽsbacher StraĂźe (heute Aachener StraĂźe), dahinter die Wirte-Brauerei, der Hammer Bahnhof und die Industrie von Oberstolberg: Firma Heinrich Prym, Dalli-Werke, Firma William Prym und im Hintergrund die im Jahre 1846 gegrĂĽndete BleihĂĽtte Binsfeldhammer.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seite 34, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 08.08.2020 - Bild 18 - SchevenhĂĽtte Wehebacher Hof

Bild 18: SchevenhĂĽtte - Wehebacher Hof

Bild 18: SchevenhĂĽtte

Die Ortsbezeichnung Schevenhütte lässt sich auf verschiedene Weise deuten.

Häufig wird der Name von dem in dieser Gegend vorkommenden Schiefer abgeleitet: Schieferhütte. In der Zeit von 1558 biss 1666 wird der Ort „uff der Hütten“ genannt. Ab 1667 bis 1691 tauchen die Namen „Scheivenhütten“ sowie auch ganz einfach „Hütten“ auf.


In der Pfarrchronik heißt der Ort abwechselnd mal „Scheiffenhütte“, ein andermal „Scheivenhütte“. Im Volksmund heißt der Ort heute noch „ob der Hött“. Andererseits wird der Ortsnamemit dem Namen eines ehemaligen Hüttenbesitzers namens „Scheyff“ bzw. „Scheiffen“ in Verbindung gebracht. Hierbei handelt es sich um einen Namen, der im 15. Jahrhundert nachweislich in dieser Gegend vorkommt.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seiten 184/185, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 01.08.2020 - Bild 17: Der Bastinsweiher

Bild 17:

Der Bastinsweiher


Bild 17:

Der Bastinsweiher

Der Bastinsweiher mit Deich und Wehr –
Wasserzuleitung fĂĽr verschiedene Betriebe bis hin zu den Stolberger Metallwerken.

Bildmitte: Die im Jahre 1931 erbaute frühere Filiale der Reichsbank, später Landeszentralbank.

Rechts: Das Haus Metropol

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seite 102,
Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein

Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

 

Samstag, 25.07.2020 - Bild 16: Bethlehem-Krankenhaus

Bild 16:

Bethlehem-Krankenhaus

Bild 16: Bethlehem-Krankenhaus

Im Jahre 1633 erbaute Johann Peltzer den Kupferhof Steinfeld. Matthias Peltzer erweiterte die Anlage 1679 durch den Bau des Kupferhofes „Hinteres Steinfeld“.

Der sozial engagierte Pfarrer von St. Lucia, Roland Ritzefeld, richtete im November 1840 im vorderen Teil des Kupferhofes das Bethlehem-Krankenhaus ein, dessen Pflegeleitung die „Armen Schwestern vom hl. Franziskus“ übernahmen. Am 29. Januar 1867 genehmigte das Generalvikariat Köln, dem die Stolberger Pfarreien unterstanden, den Kauf des vorderen Kupferhofes durch die Pfarrgemeinde St. Lucia zur Eröffnung eines Krankenhauses mit 24 Zimmern. Im Jahre 1886 erweiterte Pfarrer Ritzefeld durch den Ankauf des hinteren Kupferhofes die Krankenhausanlage zu einem geschlossenen Komplex.

Pfarrer Dr. Schmitz erweiterte in den Jahren 1913 bis 1916 das Gebäude. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte es sich zu einem modernen Krankenhaus, dessen Trägerin die Kirchengemeinde St. Lucia ist.

Die von Bartholomäus Heidenthal im Jahre 1975 verfasste Schrift: „St. Lucia in Vergangenheit und Gegenwart“ enthält auch einen geschichtlichen Rückblick auf die Entstehung des Bethlehem-Krankenhauses.

„Klein und bescheiden waren die Anfänge unseres heute so stattlichen Krankenhauses. Seine Wiege stand in Bergenès Höffche Steinweg 7, später Rathausstraße 7. Dorthin brachte die heute seliggesprochene Mutter Franziska Schervier auf Veranlassung von Pfarrer Ritzefeld einige ihrer Schwestern mit der Bestimmung zur Krankenpflege. Das war am 23. Oktober 1863.

Am 1. Mai 1867 erfolgte der Auszug aus Bergenès Höffche und der Einzug in das „Vordere Steinfeld“. Mutter Schervier gab der Filiale den Namen „Bethlehem“.

Das Krankenhaus wurde größer. Zum „Vorderen Steinfeld“ kam ein weiterer alter Kupferhof hinzu, das „Hintere Steinfeld“. 1878 gab es den ersten Anbau an Altsteinfeld. Im Abstand von 27 Jahren reihten sich zwei weitere Anbauten an: 1886 der Kaplan-Höhne-Bau und 1913/16 der Anbau unter Pfarrer Dr. Schmitz. Diese Bauten bildeten eine zwar nicht einheitliche aber eindrucksvolle Front. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte der steile Aufstieg zum modernen Krankenhaus.“

Die katholische Kirchengemeinde St. Lucia ist bis auf den heutigen Tag Trägerin des Bethlehem-Krankenhauses. Seit geraumer Zeit ist es akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen.

(Quelle: „Gruß aus Stolberg“, Seiten 79/80, Hrsg: Stolberger Heimat- und Geschichtsverein
Bild: aus der Postkartensammlung von Hans Kreitz,
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)

Samstag, 18.07.2020 - Bild 15: ehemaliges Stadtbad

Bild 15:

Schwimmbecken im ehemaligen Stadtbad


Bild 15: Das ehemalige Stolberger Stadtbad

 

Das Schwimmbecken im Stadtbad

 

Hochherzige Stiftungen Stolberger Industrieller boten die Möglichkeit, das Stadtbad an der Grüntalstraße im Rohbau bereits im Jahre 1914 fertigzustellen. Der Krieg und der wirtschaftliche Niedergang in der Nachkriegszeit verhinderten zunächst den Weiterbau. Erst im Jahre 1931 konnte dank weiterer Stiftungen der Stolberger Industrie und mit Hilfe von Staat und Kreis das Stadtbad vollendet werden. Am 02.02.1931 wurde es der Öffentlichkeit übergeben.

 

Seit nahezu 30 Jahren [vor 1970, die Red.] hat das Stadtbad der Stolberger Bevölkerung und der näheren Umgebung gute Dienste getan. Neben der Schwimmhalle, die infolge der technischen Weiterentwicklung nicht mehr den heutigen Anforderungen und Ansprüchen genügt, wird eine Wannen- und Brausebäderabteilung betrieben. Die Inanspruchnahme dieser Bäder nimmt allerdings von Jahr zu Jahr ab, da immer mehr Wohnungen mit Bädern oder Duschen ausgestattet werden. Der Gesunderhaltung der Bevölkerung dient die auch heute noch, trotz der Zunahme privater Massagebetriebe, verhältnismäßig gut frequentierte Heilbäder- und Massageabteilung des Stadtbades. Vorübergehend war in den Jahren 1959 bis 1962 auch eine Kneipp-Abteilung eingerichtet, die sich aber nach nicht allzu langer Inbetriebnahme als eine Fehlinvestition infolge mangenden Zuspruchs erwies.

Bürgerschaft und Verwaltung wissen, dass die ständig steigende Einwohnerzahl der Stadt und der mit zunehmender Motorisierung vergrößerte Einzugsbereich den Neubau eines Hallenbades notwendiger denn je machen. Dieser Neubau ist beschlossen und finanziert. Mit den Bauarbeiten wird in Kürze [nach 1970, Red.] begonnen werden. Es wird aber noch eine geraume Zeit vergehen, ehe das alte Stadtbad an der Grüntalstraße, das sich Jahrzehnte bewährt hat, seine Pforten schließen wird. …

(Quelle: „Stolberg (Rhld.) 1945 – 1970, Bericht über den Wiederaufbau“, Seiten 78 und 81,
Herausgegeben von Rat und Verwaltung)

Samstag, 11.07.2020 - Bild 14: Ritzefeld-Gymnasium

Bild 14:

Städtisches Neusprachliches Mädchengymnasium und 

Gymnasium fĂĽr Frauenbildung in Stolberg

Städtisches Neusprachliches Mädchengymnasium und Gymnasium für Frauenbildung

 

Vorläufer des Ritzefeld-Gymnasiums


 

Bild 14:

Städtisches Neusprachliches Mädchengymnasium und 

Gymnasium fĂĽr Frauenbildung in Stolberg

Städtisches Neusprachliches Mädchengymnasium und Gymnasium für Frauenbildung


Mit Wirkung vom 01.09.1940 erhielt die damalige „Höhere Mädchenschule“, die bis dahin nach dem Lehrplan für Mittelschulen unterrichtete, vom Ministerium für Wirtschaft, Erziehung und Volksbildung die Anerkennung als Oberschule für Mädchen der hauswirtschaftlichen Form. Der beabsichtigte Ausbau der Schule zur Vollanstalt musste infolge des Krieges zurückgestellt werden.

 

Nach dem Kriege wurde im Oktober 1946 der Unterrichtsbetrieb wieder aufgenommen. Am 28.03.1947 beschloss die Ratsvertretung den Ausbau der Höheren Schule für Mädchen, die seit Ostern 1946 nach dem Lehrplan für Lyzeen unterrichtete, zur Studienanstalt als Vollanstalt ab Ostern 1947. Die Genehmigung hierzu erteilte die Schulaufsichtsbehörde am 20.05.1947. Nach dem Erlass des Kultusministers vom 25.03.1950 führen die Studienanstalten ab Ostern 1950 die Bezeichnung Mädchengymnasium. Seit diesem Zeitpunkt heißt die Anstalt „Städtisches Neusprachliches Mädchengymnasium“.

 

Ostern 1950 wurde an der Schule die erste Reifeprüfung abgelegt. Im Oktober 1955 beging die Schule die Feier ihres 75-jährigen Bestehens.

 

Am 01.09.1961 konnte die Schule das neue Schulgebäude in der Ritzefeldstraße beziehen. Das Gebäude umfasst 12 Klassenräume, Verwaltungs- und Sonderräume, Aula und Turnhalle. Die Baukosten betrugen insgesamt 2.540.000 DM, der Stadtanteil 1.050.000 DM. Der Rat beschloss am 21.12.1961, eine Frauenoberschule als Zweig des Städtischen Neusprachlichen Mädchengymnasiums vom Schuljahr 1963 ab einzurichten. Dieser Beschluss wurde am 29.10.1962 vom Kultusminister genehmigt. Die Frauenschule führte zunächst bis zur Mittleren Reife.

 

Der starke Besuch der Frauenoberschule veranlasste den Rat am 09.02.1966, den Beschluss zu fassen, die Schule zur Vollanstalt auszubauen. Dieser Beschluss wurde vom Kultusminister am 15.08.1966 vom Schuljahr 1966/67 ab genehmigt. Beim Neubau des Mädchengymnasiums konnte der Raum für eine Frauenoberschule noch nicht berücksichtigt werden. Das starke Ansteigen der Schülerinnenzahlen gerade für diesen Zweig des Gymnasiums machte nunmehr einen Erweiterungsbau notwendig. Der Rat beschloss am 02.11.1965 die Einrichtung eines Erweiterungsgebäudes auf einem in unmittelbarer Nähe erworbenen Grundstück. Der Erweiterungsbau, der acht Klassenräume mit den erforderlichen Nebenräumen für eine Frauenoberschule umfasst, wurde zum Schuljahr 1969/70 bezogen. Die Gesamtkosten des Erweiterungsbaues betrugen 2.150.000 DM, der Stadtanteil 1.047.000 DM.

(Quelle: „Stolberg (Rhld.) 1945 – 1970, Bericht über den Wiederaufbau“, Seiten 31 und 32,
Herausgegeben von Rat und Verwaltung)



Samstag, 04.07.2020 - Bild 13: GruĂź aus SchevenhĂĽtte

Bild 13:

GruĂź aus SchevenhĂĽtte

Bild 13:

Alte MĂĽhle in SchevenhĂĽtte

Die im 17. Jahrhundert erbaute ehemalige Getreidemühle war die einzige ihrer Art in Schevenhütte. In den heute noch vorhandenen Katasterunterlagen wurde das Gebäude bereits im Jahr 1787 registriert.

(Quelle: „Stolberg – wie es einst war“, Hrsg.: Stadt Stolberg aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums der Stadtwerdung, September 1981, Bild 154;
Text: Arbeitskreis Stolberger Geschichte)