Samstag, 11.07.2020 - Bild 14: Ritzefeld-Gymnasium

Bild 14:

St├Ądtisches Neusprachliches M├Ądchengymnasium und┬á

Gymnasium f├╝r Frauenbildung in Stolberg

St├Ądtisches Neusprachliches M├Ądchengymnasium und Gymnasium f├╝r Frauenbildung

 

Vorl├Ąufer des Ritzefeld-Gymnasiums


 

Bild 14:

St├Ądtisches Neusprachliches M├Ądchengymnasium und┬á

Gymnasium f├╝r Frauenbildung in Stolberg

St├Ądtisches Neusprachliches M├Ądchengymnasium und Gymnasium f├╝r Frauenbildung


Mit Wirkung vom 01.09.1940 erhielt die damalige ÔÇ×H├Âhere M├ĄdchenschuleÔÇť, die bis dahin nach dem Lehrplan f├╝r Mittelschulen unterrichtete, vom Ministerium f├╝r Wirtschaft, Erziehung und Volksbildung die Anerkennung als Oberschule f├╝r M├Ądchen der hauswirtschaftlichen Form. Der beabsichtigte Ausbau der Schule zur Vollanstalt musste infolge des Krieges zur├╝ckgestellt werden.

 

Nach dem Kriege wurde im Oktober 1946 der Unterrichtsbetrieb wieder aufgenommen. Am 28.03.1947 beschloss die Ratsvertretung den Ausbau der H├Âheren Schule f├╝r M├Ądchen, die seit Ostern 1946 nach dem Lehrplan f├╝r Lyzeen unterrichtete, zur Studienanstalt als Vollanstalt ab Ostern 1947. Die Genehmigung hierzu erteilte die Schulaufsichtsbeh├Ârde am 20.05.1947. Nach dem Erlass des Kultusministers vom 25.03.1950 f├╝hren die Studienanstalten ab Ostern 1950 die Bezeichnung M├Ądchengymnasium. Seit diesem Zeitpunkt hei├čt die Anstalt ÔÇ×St├Ądtisches Neusprachliches M├ĄdchengymnasiumÔÇť.

 

Ostern 1950 wurde an der Schule die erste Reifepr├╝fung abgelegt. Im Oktober 1955 beging die Schule die Feier ihres 75-j├Ąhrigen Bestehens.

 

Am 01.09.1961 konnte die Schule das neue Schulgeb├Ąude in der Ritzefeldstra├če beziehen. Das Geb├Ąude umfasst 12 Klassenr├Ąume, Verwaltungs- und Sonderr├Ąume, Aula und Turnhalle. Die Baukosten betrugen insgesamt 2.540.000 DM, der Stadtanteil 1.050.000 DM. Der Rat beschloss am 21.12.1961, eine Frauenoberschule als Zweig des St├Ądtischen Neusprachlichen M├Ądchengymnasiums vom Schuljahr 1963 ab einzurichten. Dieser Beschluss wurde am 29.10.1962 vom Kultusminister genehmigt. Die Frauenschule f├╝hrte zun├Ąchst bis zur Mittleren Reife.

 

Der starke Besuch der Frauenoberschule veranlasste den Rat am 09.02.1966, den Beschluss zu fassen, die Schule zur Vollanstalt auszubauen. Dieser Beschluss wurde vom Kultusminister am 15.08.1966 vom Schuljahr 1966/67 ab genehmigt. Beim Neubau des M├Ądchengymnasiums konnte der Raum f├╝r eine Frauenoberschule noch nicht ber├╝cksichtigt werden. Das starke Ansteigen der Sch├╝lerinnenzahlen gerade f├╝r diesen Zweig des Gymnasiums machte nunmehr einen Erweiterungsbau notwendig. Der Rat beschloss am 02.11.1965 die Einrichtung eines Erweiterungsgeb├Ąudes auf einem in unmittelbarer N├Ąhe erworbenen Grundst├╝ck. Der Erweiterungsbau, der acht Klassenr├Ąume mit den erforderlichen Nebenr├Ąumen f├╝r eine Frauenoberschule umfasst, wurde zum Schuljahr 1969/70 bezogen. Die Gesamtkosten des Erweiterungsbaues betrugen 2.150.000 DM, der Stadtanteil 1.047.000 DM.

(Quelle: ÔÇ×Stolberg (Rhld.) 1945 ÔÇô 1970, Bericht ├╝ber den WiederaufbauÔÇť, Seiten 31 und 32,
Herausgegeben von Rat und Verwaltung)