Donnerstag, 14.04.2016 - Exkursion Energeticon in Alsdorf

 

Am 14.04.2016 f√ľhrte eine Exkursion des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins unsere Gruppe ins Energeticon nach Alsdorf.

Wie verabredet begr√ľ√üte uns ein kompetenter Fachmann, der uns in den kommenden 2¬Ĺ Stunden zun√§chst durch das Lehr-Bergwerk, dann durch die Abteilung der erneuerbaren Energien f√ľhrte. Diese Einrichtungen mit ihren Nachbauten und Original-Objekten, aber auch der F√ľhrer mit seinen lebensnahen Berichten, haben diese Exkursion f√ľr unsere Teilnehmer des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins zu einem informativen, unterhaltsamen und insgesamt nachhaltigen Erlebnis werden lassen.

 

 

 

 

 

 

Unsere Exkursion zum Energeticon in Alsdorf am 14.04.16

"Folgen Sie mir bitte in den Aufzug. Wir fahren 4.000 Millimeter tiefer auf die 900-Meter-Sohle."

Nur einige nahmen den Aufzug. Die anderen trauten dem Begleiter nicht und nahmen mit ihm lieber die Treppe. Eine Etage tiefer stiegen wir aus dem Aufzug und fanden uns mit den anderen in einem Lehr-Bergwerk wieder.

Am 14.04.2016 f√ľhrte eine Exkursion des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins unsere Gruppe ins Energeticon nach Alsdorf.

Wie verabredet begr√ľ√üte uns ein kompetenter Fachmann, der uns in den kommenden 2¬Ĺ Stunden zun√§chst durch das Lehr-Bergwerk, dann durch die Abteilung der erneuerbaren Energien f√ľhrte.

Die Nachbauten der unterirdischen Stollen, deren Decken entweder in Holz oder mittels Stahlb√∂gen gest√ľtzt wurden, die F√ľlle von originalen Fahrzeugen der Grubenbahn sowie eine Vielzahl von Utensilien verst√§rkten den Eindruck, durch ein Original-Bergwerk zu gehen. Die Beschallung mit den Original-Tonaufnahmen aus der alten Zeche versetzte uns vollends in die bergm√§nnische Arbeitswelt. Mit einem ausgewogenen und unterhaltsamen Mix von Informationen und eigenen Erlebnisberichten sowie einer Stimme, die gegen die bergm√§nnischen Alltagsger√§usche ank√§mpfte, wusste der Begleiter uns in diese unterirdische Arbeitswelt einzustimmen und von der "Maloche" der Bergleute zu erz√§hlen.

Nachdem wir die 4.000 Millimeter durch einen Wetterschacht die Erdoberfl√§che erreichten, endete die F√ľhrung im Bergwerksbereich in der "Waschkaue", in der die Bergleute ihre Kleidung mittels eines abschlie√übaren offenen Kettensystems - vom Boden aus unerreichbar - unter der Decke aufbewahrten.

Zur R√ľckgewinnung des Gesamt√ľberblicks √ľber das Bergbauwesen und als √úberleitung zu den modernen R√§umen der erneuerbaren Energien wurde in einem weiteren Raum die Geschichte der Grube "Anna" in teilweise lebensgro√üen Fotos dargestellt.

Lichtdurchflutet, weitr√§umig¬† und offen gestaltete sich der n√§chste Raum, der - nach Stilllegung der Zeche - √ľber die erneuerbaren Energien informierte. Theoretisch und in praktischen Beispielen wurden z.B. Sonnenenergie, Erdw√§rme, Wasserkraft, Windenergie und Energie aus Biomasse vorgestellt.

Im letzten Raum luden verschiedene Geräte dazu ein, durch eigene Bedienung z.B. mit einem großen Propeller Wind zu erzeugen, Pressluft herzustellen oder einen elektrischen Hochspannungsfunken zu erzeugen.

Diese Einrichtungen mit ihren Nachbauten und Original-Objekten, aber auch der F√ľhrer mit seinen lebensnahen Berichten, haben diese Exkursion f√ľr unsere Teilnehmer des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins zu einem informativen, unterhaltsamen und insgesamt nachhaltigen Erlebnis werden lassen.