Donnerstag, 17.01.2019 - Mitgliederversammlung

Donnerstag, 17.01.2019 - Mitgliederversammlung 2019


Am Donnerstag, 17.01.2019, 20.00 Uhr fand beim Stolberger Heimat- und Geschichtsverein die diesj├Ąhrige Mitgliederversammlung statt.

Neben den Jahresberichten des Vorstands war eine Vielzahl von Tagesordnungspunkten abzuarbeiten.


Die Jahresberichte wurden gekr├Ânt durch einen fantastisch aufbereiteten digitalen Bildvortrag des Vorsitzenden, Helmut Schreiber, der in inzwischen bew├Ąhrter und ansprechender Weise die Highlights des Vereins in 2018 pr├Ąsentierte. In einer Vielzahl von Bildern gab die R├╝ckschau "Wir ├╝ber uns in 2018" einen bunten ├ťberblick ├╝ber die Aktivit├Ąten des Vereins im abgelaufenen Jahr.

Nach den Jahresberichten des Vorstandes und dem Bericht der Kassenpr├╝fer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.


Anschlie├čend standen die Neuwahlen des Vorstands an.

Da Helmut Schreiber aus Altersgr├╝nden nicht mehr f├╝r den Vorsitz kandidierte, verabschiedete er sich von seinen "alten" Vorstandskollegen und dankte ihnen f├╝r die bisherige freundschaftliche, fachkundige und konstruktive Zusammenarbeit. In besonderer Weise dankte er dem bisherigen Beisitzer, Rudi Dreuw, der ebenfalls auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausschied, und unterstrich diesen Dank mit einem kleinen Pr├Ąsent.


Als Wahlleiterin schlug der Vorstand aus den Reihen der Mitglieder die Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Stolberg, Hildegard Nie├čen, vor, die auch einstimmig gew├Ąhlt wurde und ihr Amt in bew├Ąhrter und kompetenter Weise wahrnahm.

In den neuen Vorstand wurden einstimmig gew├Ąhlt:

Vorsitzender: Werner Schindler bisher Stellvertretender Vorsitzender
Stellvertretender Vorsitzender: Klaus-Dietfried B├╝ttner-Zedlitz bisher Beisitzer
Kassierer: Rainer Vogt Wiederwahl
Gesch├Ąftsf├╝hrer: Karl Meurer Wiederwahl
Beisitzer: Hubert Dohmen Wiederwahl
Beisitzer: Josef Schoenen Wiederwahl
Beisitzerin: Gisela Menden Neuwahl
Beisitzerin: Ulrike Clahsen Neuwahl
Beisitzer: Josef Lang Neuwahl

 

Der Vorsitzende, Werner Schindler, begr├╝├čte die neu gew├Ąhlten Vorstandsmitglieder in den Reihen des Vorstandes und freute sich auf die Fortf├╝hrung der bisher im Vorstand ge├╝bten freundschaftlichen und konstruktiven Zusammenarbeit.

Bei der Wahl der Kassenpr├╝fer wurden die bisherigen Amtsinhaber f├╝r die n├Ąchste Wahlperiode einstimmig best├Ątigt:

Kassenpr├╝fer: Albert Steyns Wiederwahl
Kassenpr├╝fer: Rita Herff

Wiederwahl


Im Tagesordnungspunkt 6. erl├Ąuterte der Gesch├Ąftsf├╝hrer, Karl Meurer, den mit den Einladungen versandten Entwurf der beabsichtigten Satzungs├Ąnderungen, die durch die Mitgliederversammlung einstimmig genehmigt wurden.

Anschlie├čend ehrte der neue Vorsitzende, Werner Schindler, vier Mitglieder f├╝r ihre 25-j├Ąhrige Mitgliedschaft. Er sprach ihnen einen besonderen anerkennenden Dank aus und unterstrich dies mit einem Buchpr├Ąsent.


Ein besonderes Highlight der Veranstaltung wurde die Wahl des bisherigen Vorsitzenden, Helmut Schreiber, zum Ehrenvorsitzenden. In seiner Laudatio hob der Vorsitzende, Werner Schindler, die besonderen Leistungen von Helmut Schreiber hervor. Seine langj├Ąhrige T├Ątigkeit im Vorstand des Vereins, sein au├čerordentliches Engagement als Autor und Co-Autor und sein stets erfolgreiches Wirken bei den Veranstaltungen (F├╝hrungen, Weihnachtsmarkt) pr├Ągten unseren Verein nachhaltig.


Eine Ehrung erfuhr darauf seine Ehefrau, Anna Katharina Schreiber, die einstimmig zum Ehrenmitglied gew├Ąhlt wurde. In ihrer Laudatio hob Werner Schindler ebenfalls ihr au├čerordentliches Engagement als Autorin einer Vielzahl von B├╝chern ├╝ber die regionale Geschichte hervor, welches durch den Verkauf der B├╝cher auch zur gesunden wirtschaftlichen Situation des Vereins beigetragen hat.


In die Zukunft blickend stellte der neue Vorsitzende die Vorschau auf die Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2019 vor.


Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" stellte der Gesch├Ąftsf├╝hrer, Karl Meurer, die Neugestaltung des Aufnahmeantrags vor. Da bei der Aufnahme als Vereinsmitglied bereits gesetzliche Auflagen der Europ├Ąischen Datenschutzgrundverordnung zu erf├╝llen waren, musste das Formular um eine Seite auf drei Seiten erweitert werden. Das Formular ist ab sofort auf der Internetseite unter der Rubrik "Mitglied werden" verf├╝gbar. Es kann aber auch beim Gesch├Ąftsf├╝hrer per Post oder E-Mail angefordert werden.


Abschlie├čend dankte der Vorsitzende, Werner Schindler, den anwesenden Mitgliedern f├╝r ihre Kooperation und ihr Vertrauen. Er sagte zu, dass der neue Vorstand die anstehenden Aufgaben im Verein in bisher erfolgreich ge├╝bter Weise nahtlos fortf├╝hren werde.

Er dankte allen f├╝r Ihre Aufmerksamkeit und Beitr├Ąge und freute sich auf ein Wiedersehen bei der kommenden Veranstaltung am 21.02.2019 zum Vortrag der Kunsthistorikerin, Andrea Prym-Bruck, ├╝ber die "Sprechenden Steine" auf dem Stolberger Kupfermeisterfriedhof. Der Vortrag findet statt um 20.00 Uhr im Kupferhof Rosenthal. Die Einladungen werden in K├╝rze versandt.

Der Vorsitzende beendete die Veranstaltung unter dem Applaus der Mitglieder.

Karl Meurer

 

 

Samstag, 25.08.2018 - Die historische Stadt Vis├ę und das Fort Eben Emael am Albertkanal

F├╝r Samstag, dem 25.08.2018, lud der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein e.V. zu einer Ganztagsexkursion mit dem Reisebus ins geschichtstr├Ąchtige Nachbarland Belgien ein. Bei gutem Reisewetter zeigte sich die historische Stadt Vis├ę von ihrer besten Seite und beeindruckte die 36 Teilnehmer unserer Gruppe.


Die Stadt Vis├ę, auf fl├Ąmisch W├ęzet, liegt 35 km westlich von Aachen an der Maas und ist die n├Ârdlichste Stadt der Wallonie. Neben dem zum Sitz eines F├╝rstbistums aufgestiegenen L├╝ttich geriet die ehemalige Bedeutung der Stadt Vis├ę in Vergessenheit. Dabei birgt die Martinus-Stiftskirche den ├Ąltesten im Maasgebiet erhaltenen Reliquienschrein, in dem die Gebeine des heiligen Hadelinus aufbewahrt werden, der von 617 bis 690 lebte. Ihre Bl├╝tezeit erlebte die Stadt vom 9. bis zum 13. Jahrhundert.


Das Fort Eben-Emael nahe L├╝ttich war Ziel des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins, um in die regionale Geschichte unserer belgischen Nachbarprovinz┬á einzutauchen. Es wurde in den Jahren 1932 ÔÇô 39 erbaut und geh├Ârte als Anlage zwischen der Maas und dem Albert-Kanal zu einem gro├č angelegten Verteidigungsring rund um L├╝ttich. Am 10. Mai 1940 wurde das Fort Eben-Emael von deutschen Truppen die mittels Segelfliegern, die zerst├Ârerische Sprengbomben abwarfen, zerst├Ârt und dient heute als Mahnmal f├╝r den Frieden. Eine repr├Ąsentative F├╝hrung und Schilderung der damaligen Verh├Ąltnisse und Ereignisse gaben einen Einblick ├╝ber den tragischen Beginn des Zweiten Weltkrieges auch hier im Westen Europas, nachdem deutsche Truppen bereits im Osten Polen ├╝berfallen hatten.


Text: Helmut Schreiber
Fotos: Hubert Dohmen

Samstag, 23.06.2018 - Besuch der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang

Ganztagsexkursion

Der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein besuchte die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang


ÔÇ×Die SS suchen Sie hier vergeblichÔÇť meinte der Referent, der den Teilnehmern der Gruppe des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins zur Einstimmung auf den geschichtlich beeindruckenden Tag zun├Ąchst einen ├ťberblick ├╝ber die Standorte von Geb├Ąuden und deren Zweckbestimmung innerhalb der Anlage gab. Sehr engagiert vermittelte der Referent den Eindruck von dem NS-typischen Gigantismus der Bau- und Kunstwerke sowie vom Ausdruck seiner ├ťberheblichkeit und Menschenverachtung.

Zum Erhalt des NS-Systems planten die Nazis vier NS-Ordensburgen mit der Aufgabe, Parteikarrieristen ÔÇô ohne Ansehen von Bildung oder sozialer Herkunft ÔÇô auf ihre k├╝nftigen Aufgaben als politische F├╝hrer im Dritten Reich, besonders in den neu zu erobernden Gebieten, vorzubereiten. ┬áDie ideologische Pr├Ągung erfolgte durch Vortragsreihen und Seminare, aber auch durch die k├Ârperliche Formung mit milit├Ąrischem Drill und vielerlei Sport. ÔÇŽ Eine NS-Ersatzreligion mit Riten und pathetischen Feiern lie├č die Ordensjunker glauben, Anteil zu haben an der Schaffung eines ÔÇ×Neuen MenschenÔÇť der Zukunft [NS-Dokumentation Vogelsang]. Eine dieser NS-Ordensburgen war Vogelsang. Da die Anlage wegen des Zweiten Weltkrieges nicht fertiggestellt wurde, hatte sie eine Kapazit├Ąt von nur 900 Teilnehmern f├╝r eine geplante vierj├Ąhrige Ausbildung. Es hat aber - kriegsbedingt ÔÇô kein Teilnehmer die ganze Ausbildungszeit abgeschlossen. Zum Vernichtungskrieg im Osten eingezogen waren sehr viele der Ordensjunker an NS-Verbrechen beteiligt.

1934 wurde der Grundstein f├╝r die Anlage der NS-Ordensburg gelegt. Der geplante Lehrbetrieb f├╝r die NS-Elite endete mit Beginn des 2. Weltkrieges (1.9.1939). In der Folgenutzung zogen ÔÇ×Adolf-Hitler-SchulenÔÇť ein. Nach der Schlacht im H├╝rtgenwald im Jahre 1945 wollten die siegreichen Amerikaner die Anlage, die im Kriege fast unzerst├Ârt geblieben war, sprengen. Die weitere politische Entscheidung der Besatzungsm├Ąchte verlangte aber Unterbringungsm├Âglichkeiten f├╝r die Besatzungsarmeen. So blieb die Anlage f├╝r die Englischen Besatzungstruppen erhalten, die hier 1946 als Truppen├╝bungsplatz das ÔÇ×Camp VogelsangÔÇť einrichteten. Im Verlauf dieser Ma├čnahme wurde das Dorf Wollseifen ger├Ąumt und die Einwohner vertrieben. Von 1950 bis 2005 ├╝bernahmen die Belgier das Camp und nutzten es als NATO-Truppen├╝bungsplatz. Nach Beendigung des Kalten Krieges und Abzug des belgischen Milit├Ąrs wurde im Jahre 2006 die Anlage f├╝r Besucher als ÔÇ×Internationaler Platz (IP)ÔÇť ge├Âffnet. Im Jahre 2016 erfolgte dann die Er├Âffnung des neuen Vogelsang IP mit NS-Dokumentation und Nationalpark-Zentrum Eifel.

Im Anschluss an diese sehr informative und nachhaltig beeindruckende F├╝hrung durch den Referenten besuchten interessierte Teilnehmer die Ausstellung der NS-Dokumentation und/oder des Nationalparks Eifel.

Auf der R├╝ckfahrt waren sich alle einig: Es war ein sehr informativer und nachhaltig bedr├╝ckender Tag. Neben der Aufarbeitung der dunklen Geschichte vermittelt die ehemalige NS-Ordensburg heute unsere Werte von Wertsch├Ątzung, Dialog und Offenheit.
Karl Meurer

Montag, 23.04.2018 - Vorbereitungen zu "Stolberg Goes History"

Montag, 23.04.2018, Vorbereitungen zu "Stolberg Goes History"

Anl├Ąsslich des diesj├Ąhrigen Stadtjubil├Ąums "900 Jahre Stolberg" finden am Wochenende 09./10. Juni 2018 in Stolberg viele geschichtliche Veranstaltungen einschlie├člich eines Festumzuges "Stolberg Goes History" statt. Der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein beiteiligt sich an diesen Feierlichkeiten neben seiner ├╝ber das Jahr verteilten Vortragsreihe im Rittersaal der Stolberger Burg an diesem Wochenende mit einer mittelalterlichen "Schreibstube", in der Schreiber der Stolberger Burgherren von Efferen in historisierender Gewandung f├╝r alle interessierten Besucher Urkunden ausstellen.

Foto: Helmut SchreiberZur Vorbereitung dieses Events trafen sich einige Vorstandsmitglieder am Montag, 23.04.2018, nachmittags am Lager Buschm├╝hle, um dort den Pavillon aufzubauen und mit verschiedenen Assessoirs probeweise auszustatten. F├╝r die besonders angefertigten Innenw├Ąnde, die sp├Ąter mit gro├čformatigen Urkunden "geschm├╝ckt" werden, mussten windsichere Aufstell- und Befestigungsm├Âglichkeiten getestet werden.

Die erfolgreiche Gruppenarbeit wurde schlie├člich gekr├Ânt durch ein Gruppenfoto, das auf dem Plakat und/oder Flyer f├╝r die Wochenendveranstaltung erscheinen soll.

Nach ca. drei Stunden war der Test vorbei und alles Material wieder ordnungsgem├Ą├č eingelagert.

Abschlie├čend waren sich alle einig, dass diese Testaktion als Vorbereitung sehr hilfreich und wegen der guten Teamarbeit auch sehr erfolgreich war .

 Foto: Helmut Schreiber

Dienstag, 17.04.2018 - Fr├╝hjahrskehrwoche 2018

Dienstag, 17.04.2018 - Fr├╝hjahrskehrwoche 2018

Am Dienstag, den 17.04.2018, trafen sich am Nachmittag einige Vorstandsmitglieder auf dem Vorplatz zur alten Vichter Schule (heute Kindergarten Eifelstr. 68), um traditionsgem├Ą├č den Platz von den Hinterlassenschaften des Winters zu befreien. Mit eigenem Werkzeug wurde das Altholz, das die St├╝rme von den B├Ąumen geweht hatten, zusammengerecht, Papier und Unrat aufgesammelt, der Gehweg gekehrt sowie die Haust├╝re und das Zahlenschild des Kindergartens gereinigt. Wir konnten es kaum glauben, dass das Ergebnis dieser Aktion mit fast zwei Schubkarren entsorgt werden musste.

Zum Abschluss traf man sich unter dem "Dach" zu einem Gruppenfoto.

 

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