Sonntag, 17.03.2019 Tag der Geschichte

Am Sonntag, dem 17.03.2019 hat der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein e.V. im Historischen Rathaus der Kupferstadt Stolberg am diesjährigen "Tag der Geschichte" teilgenommen.

Unser Informationsstand war wieder optimal im Foyer aufgebaut und nat√ľrlich w√§hrend der √Ėffnungszeit von 11.00 - 17.00 Uhr st√§ndig mit mindestens zwei Mitgliedern besetzt. Allein schon durch die r√§umliche N√§he - auch zu den benachbarten geschichtstreibenden Vereinen und zum Stadtarchiv - ergaben sich viele interessante und informative Gespr√§che. In ansprechender Form haben wir wieder unser Antiquriat angeboten, das auf gro√ües Interesse stie√ü. Wie in den letzten Jahren stellt der "Tag der Geschichte" f√ľr uns eine wichtige S√§ule unserer √Ėffentlichkeitsarbeit dar, bei der wir wieder unter Mithilfe unserer Vorstandsmitglieder Pr√§senz zeigen und f√ľr unseren Verein Mitgliederwerbung betreiben konnten.

Karl Meurer, Gesch√§ftsf√ľhrer
Foto: Karl Meurer

Donnerstag, 17.01.2019 - Mitgliederversammlung

Donnerstag, 17.01.2019 - Mitgliederversammlung 2019


Am Donnerstag, 17.01.2019, 20.00 Uhr fand beim Stolberger Heimat- und Geschichtsverein die diesjährige Mitgliederversammlung statt.

Neben den Jahresberichten des Vorstands war eine Vielzahl von Tagesordnungspunkten abzuarbeiten.


Die Jahresberichte wurden gekr√∂nt durch einen fantastisch aufbereiteten digitalen Bildvortrag des Vorsitzenden, Helmut Schreiber, der in inzwischen bew√§hrter und ansprechender Weise die Highlights des Vereins in 2018 pr√§sentierte. In einer Vielzahl von Bildern gab die R√ľckschau "Wir √ľber uns in 2018" einen bunten √úberblick √ľber die Aktivit√§ten des Vereins im abgelaufenen Jahr.

Nach den Jahresberichten des Vorstandes und dem Bericht der Kassenpr√ľfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.


Anschließend standen die Neuwahlen des Vorstands an.

Da Helmut Schreiber aus Altersgr√ľnden nicht mehr f√ľr den Vorsitz kandidierte, verabschiedete er sich von seinen "alten" Vorstandskollegen und dankte ihnen f√ľr die bisherige freundschaftliche, fachkundige und konstruktive Zusammenarbeit. In besonderer Weise dankte er dem bisherigen Beisitzer, Rudi Dreuw, der ebenfalls auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausschied, und unterstrich diesen Dank mit einem kleinen Pr√§sent.


Als Wahlleiterin schlug der Vorstand aus den Reihen der Mitglieder die Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Stolberg, Hildegard Nießen, vor, die auch einstimmig gewählt wurde und ihr Amt in bewährter und kompetenter Weise wahrnahm.

In den neuen Vorstand wurden einstimmig gewählt:

Vorsitzender: Werner Schindler bisher Stellvertretender Vorsitzender
Stellvertretender Vorsitzender: Klaus-Dietfried B√ľttner-Zedlitz bisher Beisitzer
Kassierer: Rainer Vogt Wiederwahl
Gesch√§ftsf√ľhrer: Karl Meurer Wiederwahl
Beisitzer: Hubert Dohmen Wiederwahl
Beisitzer: Josef Schoenen Wiederwahl
Beisitzerin: Gisela Menden Neuwahl
Beisitzerin: Ulrike Clahsen Neuwahl
Beisitzer: Josef Lang Neuwahl

 

Der Vorsitzende, Werner Schindler, begr√ľ√üte die neu gew√§hlten Vorstandsmitglieder in den Reihen des Vorstandes und freute sich auf die Fortf√ľhrung der bisher im Vorstand ge√ľbten freundschaftlichen und konstruktiven Zusammenarbeit.

Bei der Wahl der Kassenpr√ľfer wurden die bisherigen Amtsinhaber f√ľr die n√§chste Wahlperiode einstimmig best√§tigt:

Kassenpr√ľfer: Albert Steyns Wiederwahl
Kassenpr√ľfer: Rita Herff

Wiederwahl


Im Tagesordnungspunkt 6. erl√§uterte der Gesch√§ftsf√ľhrer, Karl Meurer, den mit den Einladungen versandten Entwurf der beabsichtigten Satzungs√§nderungen, die durch die Mitgliederversammlung einstimmig genehmigt wurden.

Anschlie√üend ehrte der neue Vorsitzende, Werner Schindler, vier Mitglieder f√ľr ihre 25-j√§hrige Mitgliedschaft. Er sprach ihnen einen besonderen anerkennenden Dank aus und unterstrich dies mit einem Buchpr√§sent.


Ein besonderes Highlight der Veranstaltung wurde die Wahl des bisherigen Vorsitzenden, Helmut Schreiber, zum Ehrenvorsitzenden. In seiner Laudatio hob der Vorsitzende, Werner Schindler, die besonderen Leistungen von Helmut Schreiber hervor. Seine langj√§hrige T√§tigkeit im Vorstand des Vereins, sein au√üerordentliches Engagement als Autor und Co-Autor und sein stets erfolgreiches Wirken bei den Veranstaltungen (F√ľhrungen, Weihnachtsmarkt) pr√§gten unseren Verein nachhaltig.


Eine Ehrung erfuhr darauf seine Ehefrau, Anna Katharina Schreiber, die einstimmig zum Ehrenmitglied gew√§hlt wurde. In ihrer Laudatio hob Werner Schindler ebenfalls ihr au√üerordentliches Engagement als Autorin einer Vielzahl von B√ľchern √ľber die regionale Geschichte hervor, welches durch den Verkauf der B√ľcher auch zur gesunden wirtschaftlichen Situation des Vereins beigetragen hat.


In die Zukunft blickend stellte der neue Vorsitzende die Vorschau auf die Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2019 vor.


Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" stellte der Gesch√§ftsf√ľhrer, Karl Meurer, die Neugestaltung des Aufnahmeantrags vor. Da bei der Aufnahme als Vereinsmitglied bereits gesetzliche Auflagen der Europ√§ischen Datenschutzgrundverordnung zu erf√ľllen waren, musste das Formular um eine Seite auf drei Seiten erweitert werden. Das Formular ist ab sofort auf der Internetseite unter der Rubrik "Mitglied werden" verf√ľgbar. Es kann aber auch beim Gesch√§ftsf√ľhrer per Post oder E-Mail angefordert werden.


Abschlie√üend dankte der Vorsitzende, Werner Schindler, den anwesenden Mitgliedern f√ľr ihre Kooperation und ihr Vertrauen. Er sagte zu, dass der neue Vorstand die anstehenden Aufgaben im Verein in bisher erfolgreich ge√ľbter Weise nahtlos fortf√ľhren werde.

Er dankte allen f√ľr Ihre Aufmerksamkeit und Beitr√§ge und freute sich auf ein Wiedersehen bei der kommenden Veranstaltung am 21.02.2019 zum Vortrag der Kunsthistorikerin, Andrea Prym-Bruck, √ľber die "Sprechenden Steine" auf dem Stolberger Kupfermeisterfriedhof. Der Vortrag findet statt um 20.00 Uhr im Kupferhof Rosenthal. Die Einladungen werden in K√ľrze versandt.

Der Vorsitzende beendete die Veranstaltung unter dem Applaus der Mitglieder.

Karl Meurer

 

 

Samstag, 25.08.2018 - Die historische Stadt Visé und das Fort Eben Emael am Albertkanal

F√ľr Samstag, dem 25.08.2018, lud der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein e.V. zu einer Ganztagsexkursion mit dem Reisebus ins geschichtstr√§chtige Nachbarland Belgien ein. Bei gutem Reisewetter zeigte sich die historische Stadt Vis√© von ihrer besten Seite und beeindruckte die 36 Teilnehmer unserer Gruppe.


Die Stadt Vis√©, auf fl√§misch W√©zet, liegt 35 km westlich von Aachen an der Maas und ist die n√∂rdlichste Stadt der Wallonie. Neben dem zum Sitz eines F√ľrstbistums aufgestiegenen L√ľttich geriet die ehemalige Bedeutung der Stadt Vis√© in Vergessenheit. Dabei birgt die Martinus-Stiftskirche den √§ltesten im Maasgebiet erhaltenen Reliquienschrein, in dem die Gebeine des heiligen Hadelinus aufbewahrt werden, der von 617 bis 690 lebte. Ihre Bl√ľtezeit erlebte die Stadt vom 9. bis zum 13. Jahrhundert.


Das Fort Eben-Emael nahe L√ľttich war Ziel des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins, um in die regionale Geschichte unserer belgischen Nachbarprovinz¬† einzutauchen. Es wurde in den Jahren 1932 ‚Äď 39 erbaut und geh√∂rte als Anlage zwischen der Maas und dem Albert-Kanal zu einem gro√ü angelegten Verteidigungsring rund um L√ľttich. Am 10. Mai 1940 wurde das Fort Eben-Emael von deutschen Truppen die mittels Segelfliegern, die zerst√∂rerische Sprengbomben abwarfen, zerst√∂rt und dient heute als Mahnmal f√ľr den Frieden. Eine repr√§sentative F√ľhrung und Schilderung der damaligen Verh√§ltnisse und Ereignisse gaben einen Einblick √ľber den tragischen Beginn des Zweiten Weltkrieges auch hier im Westen Europas, nachdem deutsche Truppen bereits im Osten Polen √ľberfallen hatten.


Text: Helmut Schreiber
Fotos: Hubert Dohmen

Samstag, 23.06.2018 - Besuch der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang

Ganztagsexkursion

Der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein besuchte die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang


‚ÄěDie SS suchen Sie hier vergeblich‚Äú meinte der Referent, der den Teilnehmern der Gruppe des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins zur Einstimmung auf den geschichtlich beeindruckenden Tag zun√§chst einen √úberblick √ľber die Standorte von Geb√§uden und deren Zweckbestimmung innerhalb der Anlage gab. Sehr engagiert vermittelte der Referent den Eindruck von dem NS-typischen Gigantismus der Bau- und Kunstwerke sowie vom Ausdruck seiner √úberheblichkeit und Menschenverachtung.

Zum Erhalt des NS-Systems planten die Nazis vier NS-Ordensburgen mit der Aufgabe, Parteikarrieristen ‚Äď ohne Ansehen von Bildung oder sozialer Herkunft ‚Äď auf ihre k√ľnftigen Aufgaben als politische F√ľhrer im Dritten Reich, besonders in den neu zu erobernden Gebieten, vorzubereiten. ¬†Die ideologische Pr√§gung erfolgte durch Vortragsreihen und Seminare, aber auch durch die k√∂rperliche Formung mit milit√§rischem Drill und vielerlei Sport. ‚Ķ Eine NS-Ersatzreligion mit Riten und pathetischen Feiern lie√ü die Ordensjunker glauben, Anteil zu haben an der Schaffung eines ‚ÄěNeuen Menschen‚Äú der Zukunft [NS-Dokumentation Vogelsang]. Eine dieser NS-Ordensburgen war Vogelsang. Da die Anlage wegen des Zweiten Weltkrieges nicht fertiggestellt wurde, hatte sie eine Kapazit√§t von nur 900 Teilnehmern f√ľr eine geplante vierj√§hrige Ausbildung. Es hat aber - kriegsbedingt ‚Äď kein Teilnehmer die ganze Ausbildungszeit abgeschlossen. Zum Vernichtungskrieg im Osten eingezogen waren sehr viele der Ordensjunker an NS-Verbrechen beteiligt.

1934 wurde der Grundstein f√ľr die Anlage der NS-Ordensburg gelegt. Der geplante Lehrbetrieb f√ľr die NS-Elite endete mit Beginn des 2. Weltkrieges (1.9.1939). In der Folgenutzung zogen ‚ÄěAdolf-Hitler-Schulen‚Äú ein. Nach der Schlacht im H√ľrtgenwald im Jahre 1945 wollten die siegreichen Amerikaner die Anlage, die im Kriege fast unzerst√∂rt geblieben war, sprengen. Die weitere politische Entscheidung der Besatzungsm√§chte verlangte aber Unterbringungsm√∂glichkeiten f√ľr die Besatzungsarmeen. So blieb die Anlage f√ľr die Englischen Besatzungstruppen erhalten, die hier 1946 als Truppen√ľbungsplatz das ‚ÄěCamp Vogelsang‚Äú einrichteten. Im Verlauf dieser Ma√ünahme wurde das Dorf Wollseifen ger√§umt und die Einwohner vertrieben. Von 1950 bis 2005 √ľbernahmen die Belgier das Camp und nutzten es als NATO-Truppen√ľbungsplatz. Nach Beendigung des Kalten Krieges und Abzug des belgischen Milit√§rs wurde im Jahre 2006 die Anlage f√ľr Besucher als ‚ÄěInternationaler Platz (IP)‚Äú ge√∂ffnet. Im Jahre 2016 erfolgte dann die Er√∂ffnung des neuen Vogelsang IP mit NS-Dokumentation und Nationalpark-Zentrum Eifel.

Im Anschluss an diese sehr informative und nachhaltig beeindruckende F√ľhrung durch den Referenten besuchten interessierte Teilnehmer die Ausstellung der NS-Dokumentation und/oder des Nationalparks Eifel.

Auf der R√ľckfahrt waren sich alle einig: Es war ein sehr informativer und nachhaltig bedr√ľckender Tag. Neben der Aufarbeitung der dunklen Geschichte vermittelt die ehemalige NS-Ordensburg heute unsere Werte von Wertsch√§tzung, Dialog und Offenheit.
Karl Meurer

Montag, 23.04.2018 - Vorbereitungen zu "Stolberg Goes History"

Montag, 23.04.2018, Vorbereitungen zu "Stolberg Goes History"

Anl√§sslich des diesj√§hrigen Stadtjubil√§ums "900 Jahre Stolberg" finden am Wochenende 09./10. Juni 2018 in Stolberg viele geschichtliche Veranstaltungen einschlie√ülich eines Festumzuges "Stolberg Goes History" statt. Der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein beiteiligt sich an diesen Feierlichkeiten neben seiner √ľber das Jahr verteilten Vortragsreihe im Rittersaal der Stolberger Burg an diesem Wochenende mit einer mittelalterlichen "Schreibstube", in der Schreiber der Stolberger Burgherren von Efferen in historisierender Gewandung f√ľr alle interessierten Besucher Urkunden ausstellen.

Foto: Helmut SchreiberZur Vorbereitung dieses Events trafen sich einige Vorstandsmitglieder am Montag, 23.04.2018, nachmittags am Lager Buschm√ľhle, um dort den Pavillon aufzubauen und mit verschiedenen Assessoirs probeweise auszustatten. F√ľr die besonders angefertigten Innenw√§nde, die sp√§ter mit gro√üformatigen Urkunden "geschm√ľckt" werden, mussten windsichere Aufstell- und Befestigungsm√∂glichkeiten getestet werden.

Die erfolgreiche Gruppenarbeit wurde schlie√ülich gekr√∂nt durch ein Gruppenfoto, das auf dem Plakat und/oder Flyer f√ľr die Wochenendveranstaltung erscheinen soll.

Nach ca. drei Stunden war der Test vorbei und alles Material wieder ordnungsgemäß eingelagert.

Abschließend waren sich alle einig, dass diese Testaktion als Vorbereitung sehr hilfreich und wegen der guten Teamarbeit auch sehr erfolgreich war .

 Foto: Helmut Schreiber

Dienstag, 17.04.2018 - Fr√ľhjahrskehrwoche 2018

Dienstag, 17.04.2018 - Fr√ľhjahrskehrwoche 2018

Am Dienstag, den 17.04.2018, trafen sich am Nachmittag einige Vorstandsmitglieder auf dem Vorplatz zur alten Vichter Schule (heute Kindergarten Eifelstr. 68), um traditionsgem√§√ü den Platz von den Hinterlassenschaften des Winters zu befreien. Mit eigenem Werkzeug wurde das Altholz, das die St√ľrme von den B√§umen geweht hatten, zusammengerecht, Papier und Unrat aufgesammelt, der Gehweg gekehrt sowie die Haust√ľre und das Zahlenschild des Kindergartens gereinigt. Wir konnten es kaum glauben, dass das Ergebnis dieser Aktion mit fast zwei Schubkarren entsorgt werden musste.

Zum Abschluss traf man sich unter dem "Dach" zu einem Gruppenfoto.

 

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